Der seit 1981 bestehende Förderverein der Martinsschule konnte die Arbeit der Schule bisher mit über einer Million € für Anschaffungen und Aktivitäten unterstützen.
Die folgenden Bilder und Texte informieren Sie über die Anliegen des Vereins und über einige der bisher vom Förderverein realisierten Projekte.
Die erforderlichen finanziellen Mittel bekommt der Verein aus Spenden, Bußgeldern, Verkaufserlösen, Einnahmen bei Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen.
Eine besondere Unterstützung erhält der Förderverein seit einigen Jahren durch den Fußballstar Mario Basler. Der neu umgebaute Spielplatz an der Martinsschule wurde nach ihm benannt.
Kommunikation, Kontakte und Interaktion sind an einer Schule für körperbehinderte Kinder wichtig.
Der Förderverein möchte den Kindern der Martinsschule möglichst oft angenehme und entwicklungsfördernde Begegnungen und Erfahrungen mit anderen Menschen ermöglichen.
Der Förderverein finanzierte die Ausstattung der Beratungsstelle mit elektronischen und nichtelektronischen Kommunikationshilfen. Bisher wurden ca. 70 000 € dafür aufgewendet.
Menschen mit Einschränkungen in der Lautsprache können sich und ihre Angehörigen über den individuellen Einsatz von Kommunikationshilfen informieren und sie direkt erproben.
Als Folge einer Körperbehinderung können manche SchülerInnen der Martinsschule nicht oder kaum sprechen.
Der Förderverein finanziert für sie Kommunikationshilfen, damit sie trotzdem ihre Wünsche, Bedürfnisse und Anliegen ausdrücken können.
Auch dieser Bus wurde vom Förderverein finanziert. Er ermöglicht den Schülern der Martinsschule Fahrten ins Landschulheim oder zu Freizeiten, Ausflüge im Rahmen von Unterrichtsprojekten oder Arbeitsgemeinschaften. Der Bus ist mit Spezialgurten ausgestattet, damit auch Rollstühle sicher transportiert werden können. An der Hecktür befindet sich eine Hebebühne.
Für Kinder mit einer Körperbehinderung sind besondere Förder- und Spielmaterialien erforderlich.
Dort wo die laufenden Etats erschöpft sind oder unvorhergesehener Bedarf entsteht, kann der Verein rasch und unbürokratisch einspringen.
Ganze Gruppen von Schülern können an einer Tischtrommel im Sitzen oder auch im Stehen zusammen spielen.
Rhythmus und Taktgefühl kann durch das unmittelbare Erleben am großen Trommeltisch erfahren werden.
Es entsteht schnell eine spielerische Kommunikation und ein "Wir-Gefühl" beim Trommeln.Kinder und Jugendliche mit einer Körperbehinderung brauchen besondere Hilfe, um ihren Körper in einer angenehmen Weise erfahren zu können.
Die Liegematratze schmiegt sich sanft an den Körper an und überträgt die Vibrationen der Musik. Das Köpergewicht wird gleichmäßig verteilt. Schwingungen werden durch den Klangleiter Wasser in Vibrationen umgesetzt und dadurch für den gesamten Körper fühlbar.
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In der Turnhalle der Martinsschule spielen die behinderten Jugendlichen Rollbrett-Ball. Auf Bauchliegebrettern spielen jeweils 2 Mannschaften gegeneinander. Mit den Rollbrettern bewegen sich die Jugendlichen auf dem Hallensportfeld und bemühen sich, mit ihren Händen den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Auch Mario Basler hat dieses Spiel schon mit seinen Schützlingen ausprobiert (Bild links). |
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1 x pro Woche trainieren Schülerinnen und Schüler im Schützenverein Laudenbach / Bergstraße im Rahmen Kooperation Schule und Verein unter kompetenter Anleitung das Bogenschießen. Eine Sportart, die gerade behinderten Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit bietet sich auch mit Nichtbehinderten zu messen. Ein Beitrag zur Integration. Die nötige Ausrüstung wird vom Förderverein und vom Schützenverein Laudenbach zur Verfügung gestellt. (Fotos Bogenschieß-AG) |
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Mit Hilfe des Fördervereins, der uns spezielle Ausrüstungen angeschafft hat, haben wir uns auch den Wintersport erschlossen. Die Schülerinnen und Schüler koumlnnen einmal pro Jahr zum Skifahren mit dem Mono-Ski, dem Langlaufschlitten, aber auch so wie alle anderen Langlauf und Alpinski fahren. Wir danken auch der Firma Engelhorn-Sports in Mannheim, die uns jedes Jahr zu günstigen Konditionen die Ausrüstung für unsere Alpinfahrer zur Verfügung stellt.(Fotos Skifreizeit) |
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Mit finanzieller Unterstützung Fördervereins richteten Andreas Witzig und Walter Gerwien vom Angelsportverein Ladenburg im September 1998 an der Schule eine Angel AG ein. Ihr Projekt soll den Schülern die Natur näher bringen und sie erleben lassen, ihr Wissen erweitern sowie gleichzeitig ihre Feinmotorik und Beobachtungsgabe schulen. Fest zum Programm gehören dabei neben dem gemeinsamen Fischen und Unterricht zum Thema auch Freizeiten und Zeltlager. |
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Mit finanzieller Unterstützung Fördervereins nahmen 2008 Martinsschüler an den Special Olympics in Karlsruhe in den Disziplinen Boccia, Ballweitwurf, Weitsprung und Sprint teil. Sie kehrten mit stolzen Ergebnis von einer Goldmedaille, zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille zurück. → Ausführlicher Bericht von Herrn von Waldow |
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Seit September 2008 trainieren Schüler und Schülerinnen einmal wöchentlich in der Tennisschule Pawlik. Die Gruppe wird von Matthias Pawlik, Lizenz-Trainer und Inhaber der Tennisschule, trainiert und von den beiden Lehrern Elke Reiß und Hartmut Philipp sowie von der Studentin Julia Bürner betreut.
→ Ausführlicher Bericht von Frau Elke Reiß |
Für die Schwimm-Mannschaften wurde entsprechende Sportkleidung zur Verfügung gestellt. In der Martinsschule können in einem Spezialbad Körperbehinderte trainieren und Wettkämpfe austragen.
Durch die Unterstützung des Fördervereins wurden Kanus mit Spezialsitzvorrichtungen angeschafft. Sie werden bei Landschulheimaufenthalten von Klassen genutzt und daneben dienen sie auch Fortbildungszwecken. Die Schüler der Martinsschule genießen die Teilnahme an den jährlichen Freizeiten z. B. im Altmühltal.
Die Rollhockey-Mannschaft der Martinsschule ist unter dem Begriff Torpedos weit über die Tore Ladenburgs hinaus bekannt und hat an entsprechenden Turnieren u. a. in Berlin und München teilgenommen. Die Jugendlichen sitzen und fahren hierbei in ihren Rollstühlen. Die für diese Sportart eigene Gruppe kommuniziert mit dem Förderverein. Die Initiatorin Frau Spieß-Bechtel, eine Lehrerin an der Martinsschule, organisiert und begleitet die Sportfahrten.
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In einer Klassenübergreifenden Aktion wurde der Flur für die Schülerinnen der Klassen MIIa und b, WIa und b und W3 verschönert. Nachdem die Kostenübernahme durch den Förderverein zugesagt war, wurden aus Schülern und Lehrern kreative Hobbyarchitekten, die ihrer Fantasie freien Lauf ließen. Jede Klasse war für einen Teilbereich des Flures zuständig. |
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Innerhalb weniger Wochen verwandelte sich die bis dahin triste Pausensituation von einem Aufenthalt in einem düsteren, mit Hilfsmitteln vollgestellten Gang zu einer bunten und anregenden Spiel- und Bewegungslandschaft. Es wurden gemütliche Ecken zum Sitzen und Lesen oder Musikhörengeschaffen, Wände wurden zur künstlerischen Gestaltung hergerichtet. Auch basale Angebote wie Tast- und Fühlplätze und eine farbenfrohe Trockendusche wurden angebracht. Aktivere Schüler können in der Pause nun alleine oder gemeinsam mit einer Wandkugelbahn sowie Dart- und anderen Wurfspielen Spaß haben. |
| Der umgestaltete Gang wurde mit all seinen Neuerungen von den Klassen mit einem selbst organisierten Flurfest unter der Teilnahme geladener Gäste wie z.B. der Schulleitung sowie der Schülerzeitung eingeweiht. |
Die Holzwerkstatt findet im Rahmen eines Kurssystems der Berufsschulstufe der MSL statt. Sie wird zur Zeit von sieben Schülern besucht und von drei Lehrkräften geleitet (Herr Haag, Frau Wroz-Teich, Herr Galster). Pro Arbeitstag entstehen im Moment 1 bis 2 Druckertische, die auch käuflich erworben werden können. Anfragen bitte unter galster@martinsschule-ladenburg.de
Für einen Schüler, der seit Juni 2011 gemeinsam mit einer Mitschülerin einmal wöchentlich
(in Begleitung einer Lehrerin) bei der Baumschule Huben die Möglichkeit hat, den Betrieb und das Berufsbild
Gärtnergehilfe kennenzulernen, wurden vom Förderverein Arbeitsschuhe finanziert.
An acht Vormittagen konnten Schülerinnen und Schüler vielfältige Erfahrungen zum Thema "Farbe und Malerei" machen.
Sie wendeten unterschiedliche Maltechniken an, lernten Künstler sowie ihre Arbeitsweise kennen und näherten sich
der Kunst auch auf spielerische und musikalische Weise.
Der Förderverein unterstützt regelmäßig die Zeitungs-AG der Martinsschule
und finanziert den Druck der Schülerzeitung Martinsblatt vor. Jetzt erhielt das Martinsblatt
einen Preis des Kultusministeriums Baden-Württemberg, eine schöne
Anerkennung für die Arbeit der AG.
Der Förderverein der Martinsschule unterhält regelmäßige Kontakte zu anderen Organisationen, Institutionen und Behindertenvereinen. (Links / Adressen)
Er bemüht sich um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler nach Abschluß der Schule sowie um die Integration im täglichen Leben.
10.1.2012